Mittlerweile 99 Corona-Fälle in Husumer Schlachthof

Weniger Schweine in Bayern - mehr schlachtreife Tiere

Der Schweinebestand in Bayern sinkt weiter. Zum Stichtag 3. November gab es im Freistaat in den rund 4400 größeren schweinehaltenden Betrieben insgesamt 3 025 300 Schweine. Das sind 36 400 weniger als vor einem Jahr und der fünfte Rückgang infolge bei der Herbstzählung, wie das Landesamt für Statistik am Freitag mitteilte. Auch die Zahl der in die Statistik eingehenden Betriebe mit mindestens 50 Schweinen oder 10 Zuchtsauen sei um 200 gesunken. 2020 war kein gutes Jahr für Schweinehalter: Unter anderem litten sie unter einem Preisverfall.


Trotz des Gesamtrückgangs stieg die Zahl der schlachtreifen Tiere. Das Landesamt für Statistik führt dies auf eine geringere Nachfrage nach Schweinefleisch und Engpässen in den Schlachthöfen in der Corona-Pandemie zurück. Im Durchschnitt standen in den statistisch erhobenen Betrieben 692 Schweine: 17 mehr als vor einem Jahr.

Weitere Meldungen Ministerin Hinz: Umwandlung von Wald in Ackerbaufläche nicht geplant
Wolf soll ins Jagdrecht aufgenommen werden